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Diplomarbeit mit dem Satzsystem LaTeX erstellen

Holger Uhr gibt in seiner Präsentation "Erstellen von Seminar-, Studien- und Diplomarbeiten mit LaTeX" einen Überblick zu den Vorteilen und Unterschieden von TeX gegenüber WYSIWYG-Programmen. Interessant sind vor allem die dort aufgeführten Tipps und Tricks:


Wahl der Dokumentenklasse:
Empfehlung für größere Texte mit einseitigem Layout: scrreprt aus dem KOMA-Paket.
Ähnlichkeit und volle Kompatibilität zur Standardklasse report.
Anpassung an europäische (deutsche) Typografieregeln und Papierformate.
Zusätzliche Abschnittsbefehle und Aufzählungsumgebungen.
Vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten.

Der scrguide ist eine ausführliche Anleitung zum KOMA-Script Paket.


Einen einfachen Einstieg in die Arbeit mit LaTeX bietet Tobias Erbsland mit seinem Dokument "Diplomarbeit mit LaTeX". Das Dokument beschreibt detailliert den Umgang mit LaTeX unter Windows. In der Beschreibung wird die LaTeX Distribution MiKTeX beschrieben in Kombination mit der Umgebung TeXnicCenter.


Veraltete Befehle, Pakete und andere Fehler werden von Mark Trettin im Text "Das LATEX2e-Sündenregister" aufgeführt.


Literaturverzeichnisse nach dem deutschen Zitierstandard

Prof. Klaus F. Lorenzen vom Fachbereich Bibliothek und Information der HAW Hamburg hat BibTex Vorlagen zur Generierung von Literaturverzeichnissen nach dem deutschen Zitierstandard DIN 1505, Teil 2 erstellt. Weitere Informationen zum richtigen Zitieren können dem Online Tutorial entnommen werden.

 

Die BibTex Vorlagen von Lorenzen wurden von Helge Baumann zu dinat.bst weiterentwickelt.


Fine Tuning

Für diejenigen, die mit der Dokumentenvorlage nicht ganz zufrieden sind, folgen nun Tipps zum Fine Tuning.


Nummerierung der Gliederungsebenen

Normalerweise wird bei der verwendeten Koma Script Klasse scrreprt die Gliederungsebenen \part bis \subsection nummeriert. Gesteuert wird dies über den LATEX-Zähler secnumdepth. Dabei steht der Wert -1 für \part, 0 für \chapter und so weiter. Durch Setzen oder Erhöhen oder Verringern des Zählers kann bestimmt werden, bis zu welcher Gliederungsebene eine Nummerierung erfolgen soll. In diesem Zusammenhang könnten auch die folgenden Zähler interessant sein: tocdepth und tocdepth.

 

Beispiel:

\setcounter{secnumdepth}{1}


Weitere Informationen

iX 7/2004, S. 142: Diplomarbeiten schreiben und publizieren

 

 

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